Basteln

Dezemberstickrahmen Jerseybällchen

Diesen Stickrahmen war ich euch noch schuldig und er fehlte auch in der Jahresübersicht. Vor wenigen Minuten ist er fertig geworden und ich kann sagen: Was hab ich mich gequält!

Aber der Reihe nach. Beim Surfen im Internet bin ich auf dieses wundervolle Bubblewandbild gestoßen und habe es mir sofort abgespeichert. Leider hab ich vergessen mir zu merken, wie die spanische Designerin heißt, die diese tollen Wandbilder macht. Daher gib es das Foto nur von meinem Table abfotografiert.

Es war sofort klar, dass ich das für meinen Stickrahmen probieren möchte. Wenn das toll ist, kann ich mir auch gut einen Vorleger davon vorstellen. Das ist bestimmt ganz kuschelig weich und warm an den Füßen. Ein weiterer Pluspunkt, ich könnte Jerseyreste abbauen.

Ich darf vorweg nehmen, dass es nie einen Vorleger geben wird. War ich zu Beginn noch euphorisch, ließ dieses Gefühl während der Weihnachtsvorbereitungszeit schnell nach. Immer wieder gemahnte mich der unfertige Rahmen, dass ich ihn noch vor Ende des Jahres fertig stellen müsste.

Die Kugeln zu formen ist ganz schön zeitaufwändig. Und dann ging mir auch noch das Füllmaterial aus. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich keine Lust mehr. Es hat dann tatsächlich bis jetzt gedauert, den Rahmen noch fertig zu stellen.

Außenherum ist ein Gummiband, das den weißen Stoff nach hinten weg drückt. Ich hatte vorher gründlich überlegt, ob ich den Stoff verkehrt herum in den Rahmen einspannen soll. Aber so konnten die Jerseybällchen am besten an Ort und Stelle gehalten werden.

Der Farbverlauf ist von mir gezielt ausgesucht. Es sollte von Altrosa über Flieder bis Hellblau wandern und dabei sollten die Jerseybällchen kleiner und flacher werden. Erst gegen Ende hin habe ich es geschafft, die Bällchen so zu füllen, dass es keine Falten mehr gibt. Ich vermute es lag an der neuen Füllwatte, die etwas besser gestopft werden konnte. Eigentlich hätte keines der Jerseybällchen Falten haben sollen.

Wie es 2017 weiter geht

Nun ist es aber geschafft und jetzt gibt es noch einen Ausblick auf das Jahr 2017 und unser Stickrahmenjahresprojekt.

Karin und ich haben uns überlegt, dass wir dieses Jahr abwechselnd je drei Stichworte vorgeben, zu denen wir einen Rahmen umsetzen. Ähnlich wie die Stoffspielerei, nur eben mit mehr Schlagworten, um die Möglichkeiten zu vergrößern. Karin hat bereits gewählt und es sind: tierisch – kuschelige – Knuddelmonster.

Jeder der Lust hat, darf gerne mitmachen und bekommt einen Ehrenplatz auf unserer Pinterest Pinnwand.

#Creadienstag, #DienstagsDinge, #HoT

5 Gedanken zu „Dezemberstickrahmen Jerseybällchen

  1. Liebe Mareike,
    ich hoffe sehr, dass du dich nicht zu sehr mit deinem Dezemberstickrahmen gequält hast. Ich finde es super, dass du dich hast inspirieren lassen von dem Bubblewandbild aus dem Netz und dein Ergebnis finde ich genial. Im ersten Moment habe ich sofort an Bommel aus Wolle gedacht. Es hat Ähnlichkeit damit, aber als Jerseyresteverwertung finde ich deine Version natürlich besonders klasse (vor allem, wenn man an die Mühe denkt, die du dir damit gemacht hast). Dein Stickrahmen passt hervorragend in die Wintermonate, denn es erinnert mich sowohl an die Kälte draußen – an Schneebälle oder gefrorene Wasserblasen – und andererseits auch an die Wärme der gefüllten Bubbles, die das Bild vermutlich an der Wand ausstrahlt. Eine tolle Idee und ich finde es großartig, dass du es nun fertig hast und es uns präsentieren kannst. Ich freue mich auch sehr auf unser neues Jahresprojekt (mein Stickrahmen ist leider noch nicht fertig 😉 Typisch für mich und morgen soll er verschenkt werden … ich muss mich – wie immer – gleich wieder an die Arbeit setzen … Herzliche Grüße aus dem eisigen Hennef sendet Karin

    1. Oh, vielen Dank Christiane. Das ist super, dass Du mir das hier schickst. Dann ist ja jetzt alles komplett.

      Liebe Grüße
      Mareike

  2. Ah ja, so einen Teppich aus solchen Knubbeln, allerdings in grau-anthrazit-Schattierungen hatte ich auch schon mal wo gesehen und abgespeichert. Es hat mich an einen Kieselstrand erinnert und ich dachte: Wie schön! Da holt man sich doch ein bisschen Meer ins Haus. Ich finde, der Aufwand hat sich gelohnt, und wenn es nur ist, dass Du weißt, dass dies nicht die richtige Technik für dich ist! Lg, Gabi

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