Nähen ·Patchwork

Table Runner von Improvising Tradition

Okay, der Titel ist nicht ganz die Wahrheit, denn tatsächlich hab ich mir das Buch Improvising Tradition nicht gekauft. Aber deswegen heißt es ja auch Improvisieren, denn beim Blick auf den tollen Table Runner von Teaginny Design hab ich sofort gewußt wie er gemacht wird und dass es dazu keiner Anleitung bedarf.IMG_0466

Das der Table Runner meiner Mama gefallen würde war auch sofort klar und nachdem ich ihr ein Bild rüber gebeamt hatte, war sie Feuer und Flamme. Juhu – ich hab einen Grund zu nähen!

Der Anfang war wirklich schnell gemacht. Mit Quilt-as-you-go auf dem Badding, jeder neue Streifen erforderte eine andere Farbe. Und Größe sowie Lage des Rechtecks habe ich immer spontan entschieden. Okay, auch nicht ganz wahr. Ich hab immer mal wieder auf das Original geschielt, da mir die Anordnung dort gut gefallen hatte. Aber bei der Farbe hab ich wirklich spontan entschieden. Ich hatte mir vorab ein paar Konas rausgesucht und dann war ich auch schon fast fertig.IMG_0464

Auf den letzten 15 cm ist mir dann das Grau ausgegangen. Ich wußte vorher dass das passieren würde, aber ich hab trotzdem angefangen. Währenddessen lief eine Bestellung für Grau und (wen wundert’s) weitere tolle Farben. Jetzt konnte ich den Table Runner endlich fertig stellen. Beim Auslegen auf dem Boden musste ich allerdings feststellen, dass sich der neue, graue Stoff farblich einen Ticken unterschied. Was sagt uns das? Demnächst gleich ausreichend kaufen – und zwar von nur einem Stoffballen.IMG_0467

Während des regelmäßigen Quiltens hab ich mich dann geärgert. Die Streifen haben sich auf dem Stoff leicht verschoben. Das lag am Nähfußdruck. Mit dem Freihandfuß wäre das nicht passiert. Allerdings wäre es dann auch nicht so gerade geworden. Jetzt sind die Quiltlinien gerade und die Rechtecke nicht mehr. Was hab ich damit gewonnen?IMG_0468

Das Binding hab ich aus der selben Stofffarbe wie den Hintergrund gemacht. Und weil ich mega faul war, hab ich es ringsherum abgesteppt. Das sieht auf der Rückseite zwar doof aus, aber wann dreht man den Tischläufer schon um, außer fürs Foto jetzt?IMG_0469Meine Mama sagt, er gefällt ihr. Von weitem sieht er gut aus und auf die prekären Stellen kann man ja etwas drauf drapieren. Vielleicht geh ich auch etwas hart mit mir ins Gericht, aber geärgert hab ich mich schon darüber.

Trotzdem zeig ich ihn hier und hoffe, dass er euch trotz kleiner Mängel gefällt.

#Creadienstag, #HoT

gruesse

4 Gedanken zu „Table Runner von Improvising Tradition

  1. Ich find ihn wunderschön! Und frage mich, warum ich eigentlich so selten Tischläufer nähe… Deine Farbwahl gefällt mir und die Anordnung der Rechtecke auch – werde bei Bedarf dann bei dir spickeln.
    Ich quilte solche geraden Linien gerne mit dem Obertransportfuß (und habe ihn erst nach Jahren gekauft…).
    Liebe Grüße und frohe Ostern!
    Ines

  2. Ich finde den Tischläufer sehr schön! Zeit, dass ich auch mal wieder einen nähe… Lieb von dir, ihn trotz der „Mängel“ zu zeigen, denn mir war nicht klar, dass ein Stoff von zwei Ballen so unterschiedlich ausfallen kann. Also werde ich bei meinen künftigen Projekten noch ein Stück mehr Sicherheitsreserve aufrechnen als bisher. Denn Stoffreste kann man ja immer gebrauchen, stimmt’s? 😉 Frohe Ostern, Frauke

    1. Liebe Frauke,

      obwohl ich so etwas auch von Tapeten kenn, war ich wirklich überrascht, dass es sichtbar ist. Ich kann das sogar auf dem Foto erkennen.
      Man lernt nie aus und schön, wenn durch meinen Bericht jemand diesen Fehler vermeiden kann.

      LG Mareike

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