Nähen

Tipp fürs Ordnung schaffen im Nähzimmer

Seit Anfang des Jahres räume ich hier auf. Schubfach auf, reingucken, alles rausnehmen, sortieren, wieder reinpacken.stoffbezogener Ordner

Dabei stoße ich auch auf die eine oder andere Herausforderung, die eine neue Idee erfordert. So hebe ich zum Beispiel viele Abschnitte von Bügeleinlagen, Vliese und sonstigen Verstärkungen auf. Vorher waren Sie in einer Kiste und wenn ich das Schubfach zuschieben wollte, musste ich mal kräftig nach unten drücken.stoffbezogener Ordner

Doch heute möchte ich euch eine Idee zeigen, wie ihr Ordnung in das Chaos bringt.stoffbezogener Ordner

Dazu habe ich mir selbstklebende, transparente Heftstreifen sowie wiederverschließbare Gefrierbeutel in der Größe 3Liter gekauft. Bei den Gefrierbeuteln ist wichtig, dass die in etwa die Größe eines DIN A4 Blattes haben.selbstklebende Heftstreifen

Außerdem habe ich noch einen Ordner erstanden, den ich mit Stoff neu umhüllt habe. Diese Hülle hat ein zusätzliches Gummiband erhalten, damit der prall gefüllte Ordner nicht aufklappen kann.verschließbare Gefrierbeutel

Nun habe ich meinen Heftstreifen an die Tüte geklebt, die Tüte beschriftet und schon kann ich sie füllen. So verschlossen fällt auch kein Fitzelchen heraus, auch wenn ich den Ordner mal über Kopf halte. Und die Beschriftung erleichtert mir das Suchen enorm.

Auch wenn die Tüten nicht gänzlich luftdicht sind, kann man die Luft zunächst heraus pressen und dann den Schieber schließen. So bleibt die Tüte eine Weile flach und das Einsortieren ist noch leichter.neues Ordnungssystem

Wenn ihr befürchten solltet, dass die Heftstreifen abgehen, könnt ihr auch von beiden Seiten einen der transparenten Streifen ankleben. Das hält doppelt.neues Ordnungssystem

Ihr fragt euch, wo ich solche Streifen bekommen habe? Im Büromittelbedarf, da wo die Hefter und Lochverstärker liegen.neues Ordnungssystem

Die Dame an der Kasse sagte zu mir: „Das macht dann 8,50 Euro“ und ich sage „Woaaas?, Ich geh nochmal gucken“. Dann komm ich wieder zurück und antworte, da steht aber 7,20 Euro dran und sie meint: „Okay, dann 7,20 Euro“. Scheint also Verhandlungsbasis zu sein. Probiert es mal aus.

#Creadienstag #HoT #DD

9 Gedanken zu „Tipp fürs Ordnung schaffen im Nähzimmer

  1. Oh, genau das habe ich gestern auch angefangen: aufräumen in meinem Kreativchaos. Mir ist es jetzt öfter passiert, dass ich bei einem material dachte „Das habe ich doch irgendwo“ und es dann nicht mehr gefunden und neu gekauft habe – um es natürlich kurze Zeit später zu finden und dann doppelt zu haben. Argh! Also muss Ordnung her. DAs mit den Vliesen habe ich auch angefangen – die fuhren bei mir alle lose rum und ich hatte keine Ahnung mehr, was was war. Aber in einem so hübschen Ordner stecken sie bei mir (noch) nicht, nur in Tüten in einer Kiste. Danke also für diese tolle Anregung! Das sieht schick aus und ist richtig klasse gut aufgeräumt!
    LG. Susanne

    1. Liebe Susanne,

      mit Tüten hat es bei mir auch angefangen. Genau genommen sogar mit Klarsichthüllen. Aber dann rutschten die immer wieder raus. Jetzt bleiben sie endlich an Ort und Stelle und ich weiß auch, wie das Material heißt, wenn ich es nachkaufen muss. Das spart komplizierte Beschreibungen zu Materialeigenschaften, wenn ich im Stoffladen stehe.

      LG Mareike

  2. Oh, liebe Mareike, ich buche Dich zum Ordnung machen! Bei mir herrscht wieder Chaos im Nähzimmer, weil ich nicht alles sofort nach dem Nähen an den „richtigen“ Platz räume.
    Die Idee der selbstklebenden Heftstreifen samt Gefriertüten ist genial, da könnte man auch Schnitte und anderes so aufbewahren. Ich muss mir mal ein paar Tage zum Aufräumen nehmen….
    Liebe Grüße
    Ines

    1. Liebe Ines,

      stimmt, in einem anderen Ordner habe ich meine Schnittmuster in Klarsichthüllen, den darf ich nicht über Kopf halten. Aber generell kann man damit wirklich toll Ordnung halten.
      Ich muss mich auch immer zwingen, alles aufzuräumen. Meist mache ich das am Wochenende, bevor ich etwas neues anfange.

      LG Mareike

  3. Liebe Mareike,
    das hast du sehr schön gelöst. Aufgeräumt wird heute im Nähzimmer auch, da kommt dein Beitrag gerade passend und motiviert mich ein bisschen 😉
    Meine Vliesreste sind bis jetzt in einer Box verstaut, das klappt auch bisher ganz gut, aber deine Idee ist schon irgendwie ansehnlicher und wahrscheinlich praktischer.
    Liebe Grüße,
    Ronja

    1. Liebe Ronja,

      meine Sachen hatte ich auch in einer Kiste, allerdings durcheinander. Dann habe ich mich immer durchgewühlt und gesucht, um festzustellen, dass es bereits alle oder zu wenig ist. Das passiert jetzt hoffentlich nciht mehr.

      LG Mareike

  4. Hallo Mareike,
    das ist ja mal eine geniale Idee. Mich nervt schon eine ganze Weile, dass ich immer ganz genau überlegen muss, welche Vlieseline ich da jetzt eigentlich aus der Schublade gekramt habe.
    Danke fürs Teilen. 🙂
    Lieben Gruß
    Marietta

    1. Liebe Marietta,

      ich such ja auch ständig Optimierungsansätze in meinem Nähzimmer. Dabei muss mir allerdings erst mal auffallen, dass mich etwas stört. Zu leicht nehme ich Zustände als gegeben hin. Nachdem das Problem erkannt ist, suche ich dann anch Lösungen. Die fallen mir in der Regel beim Aufwachen oder unter der Dusche ein. 🙂

      LG Mareike

  5. Eine feine Lösung, vor allem für die kleinen Teile! Ich verwende auch viele solche Tüten, für alles Mögliche, die sind Klasse. Bei mir stehen die Vliese in einer großen Kiste, eine kleine Wäscheklammer hält jeweils ein Zettelchen mit der Bezeichnung dran fest. Ach, ich seh schon, die Zeit ist reif für den Blogpost über mein Nähzimmer und die Ordnung darin! Finde ich immer wieder schön und inspirierend zu sehen, wie das Andere lösen! lg, Gabi

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