Basteln

Zentangle – ich jetzt auch!

Ich hätte es nicht gedacht, aber das macht wirklich glücklich!

Oft hab ich schon Zentangle-Bilder bewundert. So komplex und schön und ich konnte mir gar nicht vorstellen, das man das als Normalo auch schaffen kann. Irgendwann hat’s mich dann aber doch gepackt und ich hab mir ein Einsteigerbuch gekauft. Darin sind viele Schritt für Schritt Anleitungen mit einfach Mustern und Erklärungen zu Anordnung und Dimensionalität. Alles ist ganz einfach und verständlich und man kann sofort loslegen.

Da ich keine halben Sachen mache, hab ich mir direkt auch noch passendes Zeichenwerkzeug, wie drei verschiedene Finelinerstärken und einen Wischer dazugekauft. Zugegeben, den Bleistift hätte ich dann doch hier in meiner Sammlung gehabt, aber der war nunmal auch dabei.

Mein erstes Bild ging erstaunlich schnell und einfach von der Hand. Mit dem Bleistift und dem Wischer hab ich noch schnell ein paar Schattierungen gesetzt und fertig!

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Nun hatte ich Blut geleckt und versuchte mich mal an was Schwererem. Das zweite Bild war nicht so wahnsinnig spektakulär, da hab ich mich an anderen Mustern probiert, aber jetzt kommt’s:CCF15082015_00002Das Bild ist auf etwas mehr als A4 entstanden und ich hab so drei Tage dran gemalt. Leider hab ich auch einige Fehler mit eingebaut und die sind nicht mehr zu korrigieren aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden.

Nun möchte ich hier gar nicht meine Bilder anpreisen, da gibt es sicher Spektakulärere auf anderen Blogs. Aber ich möchte euch mein Fazit zum Spaß- und Entspannungsfaktor mitteilen: Beides exorbitant hoch!

Während des Zeichnens vergesse ich so ziemlich alles um mich herum. Ohne überanstrengt zu sein, kann ich mich stundenlang auf ein Bild oder eine Passage konzentrieren und fühl mich hinterher frisch und innerlich total ruhig. Für die, die mit dem Begriff etwas anfangen können, Zentangle ist eine super Achtsamkeitsübung, die ins Meditative abgleitet.

Später hab ich dann bemerkt, dass zu meinem Toolset auch ein paar Blankokärtchen gehörten. Denn eigentlich soll man das auf den kleinen Kärtchen machen. Das ist dann ein überschaubares Projekt in angenehmer Größe. Aber mit einem ordentlichen, nicht zu glatten, Zeichenkarton geht’s natürlich auch. Ich hab mal nachgesehen wie teuer die Kärtchen normalerweise sind und das ist wirklich lachhaft teuer, für so ein Stück Papier. Die würde ich nie, nie kaufen.

Ganz entspannte Grüße und

#RUMS

nachmachen

4 Gedanken zu „Zentangle – ich jetzt auch!

  1. Oh ja, ich liebe Zentangles auch!!! Das kann ich stundenlang machen und vergesse alles – das ist so entspannend, sich nur auf die Formen zu konzentrieren, sich Muster auszudenken oder vorgegebene Muster auszuprobieren. Mit den richtigen Stiften macht es auf jeden Fall noch mehr Spaß. Die hatte ich mir auch direkt gekauft, so dass man auch ganz feine Linien zeichnen kann und durch lichtechte Farbe auch eine Haltbarkeit erreicht wird. Durch die Schattierungen erhalten die Muster noch einmal einen letzten Schliff. Die kannst du ruhig noch stärker machen, so dass deine tollen Muster noch mehr wirken!
    Liebe Grüße, Kirsten

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