Nähen

Die Pankreas-Tasche für eine Arbeitskollegin

Endlich hab ich wieder etwas produziert und vor allem abgeschlossen.

Meine Arbeitskollegin wird nämlich bald mit ihrer Masterarbeit fertig, in deren Rahmen ich ihr eine Skizze von einem Pankreas (mit ein bisschen Gallenblase und Duodenum) gemalt hatte. Das Original hängt bei ihr an der Wand und aus Spaß meinte sie, ich könnte ja eine Tasche draus machen.

Kann ich! Daher hab ich mich direkt ran gesetzt und das Motiv auf aufbügelbare Transferfolie gedruckt. Mein erster Versuch mit Heat and Bond – Print Lite ging total schief. Ich muss noch mal ein Tutorial schauen, wie man das macht.

Zum Glück hatte ich noch eine andere Folie hier, bei der ich sicher wusste, dass es funktionieren würde. Die hatte ich nämlich schon für einen Stickrahmen verwendet.

Pankreas auf Einkaufsbeutel

In dem Moment, als das Motiv transferiert war, war der Rest ein Kinderspiel. Das Motiv hat einen blauen Rahmen bekommen und wurde von mir anschließend in die eigentliche Tasche integriert.

In diesem Fall habe ich „nur“ einen Einkaufsbeutel gemacht. Aber den kann man ja immer gebrauchen.

Einkaufsbeutel

Innen und Außenstoff sind hierbei gleich und die Henkel sind aus fertigem Gurtband. Auch daher ging es so flott.

Es wird sich zeigen, ob das Motiv auch den Alltagsstrapazen standhalten kann. Ich hoffe es.

Einkaufsbeutel

Das Original des Motivs hatte ich übrigens von Wikipedia. Damit wir aber kein Problem mit irgendwelchen Bildrechten bekommen, zeichnen wir lieber selber, sofern möglich. Dann kann man die Bilder ruhigen Gewissens übernehmen.

#TT #Creadienstag #HoT

4 Gedanken zu „Die Pankreas-Tasche für eine Arbeitskollegin

  1. Auja, Pankreas und andere Innereien: Ich finde immer wieder faszinierend, wofür sich Menschen begeistern können… Ich persönlich fliege um, wenn ich Blut sehe und bekomme Anfälle, wenn eine Spritze nur in meine Nähe kommt. Nein danke. Aber Deine Zeichnung finde ich gelungen und die Umsetzung als Tasche… na, sagen wir zumindest „eigenwillig“. Oder auch „nerdig“ 😉 Was ja nicht unbedingt das Schlechteste ist, ich spreche da aus Erfahrung mit Nerd-tum usw. Ahja, und danke für die Inspiration, da ist mir wieder eingefallen, dass ich mir vor Jahren aus einer Laune heraus einen „Anatomie-Malatlas“ zugelegt hatte, wie ihn Medizin-Studierende zum Anatomie-Pauken verwenden. Toll, dass ich den wiederentdeckt habe, kann ich gut fürs Nadelbriefchen zu dem Thema brauchen! Liebe Grüße, Gabi

    1. Liebe Gabi,

      nerdig ist in dem Fall mein Ding und absolut nicht negativ belastet. Und immerhin ist die Tasche aus einem Scherz eraus entstanden. Morgen werd ich sie mal übergeben.
      Da bin ich ja mal gespannt, was Du aus dem Atlas für den Nadelbrief verwendest. Vielleicht inspiriert mich das ja zurück.

      LG Mareike

  2. Ein wirklich interessanter Einkaufsbeutel, liebe Mareike. Aber ich liebe auch solche persönlich zugeschnittenen Geschenke, auch wenn andere den Sinn nicht endecken bzw. sehen können.
    Liebe Grüße
    Ines

    1. Liebe Ines,

      ja, hier handelt es sich wirklich um einen Insider. Vorsichtshalber hatte ich die anatomische Beschriftung weg gelassen, damit das Bild schön wage bleibt. Und so finde ich, dass es sich harmonisch in die Tasche infügt.

      LG Mareike

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